Produktanwendung

Herstellung von Kalkputzen, Kalkglätte und Kalkmörtel
Historische Revitalisierung und biologisches Bauen
Restaurierungsarbeiten an denkmalgeschützten Objekten
Löschkalk/ Sumpfkalk ist frei von Kunststoff und Organik
Herstellung von Kalkanstrichen



Was passiert beim Kalklöschen?
Löschen (zur Ablöschung bringen) und Einsumpfen

Nach dem Brennen wird der Feinkalk mit Wasser versetzt, und es entsteht gelöschter Kalk(Calciumhydroxid - Ca(OH)2. Diese Reaktionist exothermisch und kann recht heftig verlaufen.

Wozu verwendet man LÖSCHKALK / SUMPFKALK?

Mit Sand vermischt, wird er zu Kalkmörtel, dem früher wichtigsten Bindemittel des Bauwesens.
Wenn der Kalkmörtel an der Luft abgetrocknet ist, wird der Löschkalkanteil wieder zu hartem Kalkstein.

LÖSCHKALK / SUMPFKALK - das natürliche und gesunde Antstrichmaterial
Löschkalk/Sumpfkalk ist rein mineralisch ohne irgendwelche synthetischen Zusatzstoffe.
Der Kalkanstrich wirkt an der Wand feuchteregulierend, antibakteriell und ist atmungsaktiv.
Dadurch wird in Wohn - und Arbeitsräumen die Schimmelbildung und das Auslösen verschiedener Allergien verhindert.
Die Abtönung der Kalkfarbe mit Erdpigmenten ergibt eine sehr natürliche und individuelle Farbwirkung.

Unser LÖSCHKALK / SUMPFKALK wird garantiert ohne Zugabe von sogenannten Verdickern (Steinmehl, etc.,..) oder Wasser unverdünnt in verschiedene Gebinde abgefüllt,
nur dadurch ist die sehr hohe Ergiebigkeit für Kalkanstriche garantiert.

Für einen Kalkanstrich beträgt das Mischungsverhältnis: 1 Teil Löschkalk zu min. 2 - 5 Teilen Wasser, wobei es besonderes wichtig ist den Löschkalk zu sieben!!!
Der Löschkalk muss durch ein feines Metallsieb oder durch einen Nylonstrumpf ("Strumpfen") gesiebt werden,
damit es beim Anstrich keine "Kalkspatzen" (sehr kleine Kalkplättchen die bei einem Naturprodukt aber ganz normal sind!!!) gibt.



Zugabe Feinkalk

Feinkalk wird in die Löschrein eingerührt






Die entstehende Kalkmilch (mit ca. 70 - 80°C) wird in das Grubensystem geleitet,
und lagert dort vor Frost geschützt und mit Isolierplatten abgedeckt min. 1 Jahr oder 3 Jahre,
bevor der fertig abgelagerte LÖSCHKALK / SUMPFKALK aus den Gruben entnommen wird.

Nach der Ablagerung wird der Löschkalk/Sumpfkalk ohne Zugabe von Wasser direkt in das jeweilige Gebinde gefüllt,
dadurch hat der Verbarbeiter (Endverbraucher) eine sehr hohe Ergiebigkeit !!!

Wir haben 14 mit Ziegel gemauerte Gruben (4 Meter tief) mit einem Fassungsvermögen von 50 m3 pro Grube.




Eine Kalkgrube wird mit Kalkmilch befüllt